Konzeption der Nichtrauchertherapie
Ich biete Rauchern Folgendes:
Ein 7-stündiges Intensivseminar mit etwa 14 Teilnehmern, welches zu bestimmten Terminen, jeweils Sonntags in Wiesbaden stattfindet. Durchgeführt werden diese Kurse in meiner psychotherapeutischen Praxis, in der Moritzstraße 12.
Unter Anwendung psychotherapeutischer Interventionen, die überwiegend verhaltenstherapeutisch, psychoedukativ und hypnotherapeutisch orientiert sind, sollen folgende Ziele erreicht werden:
Entkoppelung der Konditionierungsmechanismen: Situation, Gefühl /Zigarette
Hierdurch kann der Raucher das Rauchen als das Erkennen, was es wirklich ist: Ein Suchtmittel, welches keinerlei Vorteile bietet, sondern als chronisch-progrediente Erkrankung, die immer mehr Lebensqualität verschlingt. Der vermeintliche Genuß des Rauchens besteht in der Befriedigung der geringgradigen Entzugssymptomatik.
Kognitive Therapie
In den Anfängen der Verhaltenstherapie ging man davon aus, dass sich jedes krankmachende Verhalten einfach "wegtrainieren" lässt, in dem man dem Klienten das "falsche" Reiz-Reaktionsmuster abgewöhnt. Doch die Erfahrung zeigte, dass die Erfolge meist nicht lange anhielten.
Heute weiß man, dass Gefühle und Gedanken der Patienten nicht einfach ausgeklammert werden dürfen. Im Rahmen der sog. Kognitiven Wende rückten die inneren, das Verhalten steuernden, Prozesse (Kognitionen) in den Vordergrund. Dysfunktionale Kognitionen, die also das Rauchen aufrechterhalten, sind in Gedächtnis, Gedanken, Ideen, Motivationen und Einstellungen enthalten. Eine sehr typische dysfunktionale Kognition des Denkens und der Einstellung ist folgende: "Da ich seit Jahren rauche, werden viele Situationen nach dem Aufhören nicht mehr so schön sein!" Diese Form des Denkens sorgt im Sinne selbsterfüllender Prophezeiungen für Trauer-Gefühle, mit starker Rückfalltendenz. Durch gezieltes Training können neue Denkmuster erworben werden. Der Klient kann sich seiner negativen inneren Dialoge bewusst werden und lernen wie man diese positiv beeinflusst.
Aspekte der Psychoedukation
Die Patienten erhalten im Rahmen der Gruppentherapie gezielt Informationen über ihre Erkrankung sowie Anweisungen, wie sie damit umgehen können. Beispielsweise wird im medizinischen Teil der suchterzeugende und krankmachende Mechanismus des Rauchens verdeutlicht. Den Schwerpunkt lege ich hierbei auf die Genesungsmöglichkeiten und die damit verbundene Erhöhung der Lebensqualität. Besonders wichtig ist, dass der Klient erkennt, dass er seine Verhaltens und Denkweisen welche über Erfolg bzw. Misserfolg entscheiden selbst beeinflussen kann!
Hypnose
Die Form der Hypnose die zu Anwendung kommt hat nichts gemein mit der sogenannte Bühnen- und Show-Hypnose, sondern ist ein wissenschaftliches, von der Ärztekammer anerkanntes, hocheffektives, psychotherapeutisches Verfahren welches von der Universität Tübingen (Prov. Dr. Revensdorff) evaluiert wurde. Durch Aktivierung energetischer Prozesse des Unbewussten und dem Implantieren positiver Suggestionen können anhaltende Gefühls- und Verhaltensänderungen erreicht werden. Hypnose hat keine negativen Nebenwirkungen, ist vom Klienten jederzeit kontrollierbar und führt keinesfalls zur "versehentlichen" Änderung der Persönlichkeitsstruktur.
Vom ersten Tag an Nichtraucher
Der Teilnehmer ist nach dem Kurs Nichtraucher und soll dies bei hoher Motivation, ohne Entzugsproblematik, auch bleiben. Die gefürchtete vegetative Entzugssymptomatik des Rauchens ist überwiegend psychisch bedingt (Angst, Trauerreaktion, neurotische Reaktionsbildung) und wird bei Therapieerfolg auch von Kettenrauchern, die 120 Zigaretten am Tag rauchten, nicht erlebt.
Keine unerwünschte Zunahme des Körpergewichtes
Ein Gerücht ist, das Exraucher an Gewicht zunehmen, weil der Stoffwechsel plötzlich mehr Energie benötigt. Für die Gewichtszunahme ist die erhöhte Kalorienzufuhr verantwortlich. Mehr gegessen wird dann, wenn der "Neu - Nichtraucher" das Gefühl hat, einen Verlust erlitten zu haben, den er mit einem Belohnungsverhalten, dem Naschen und Essen, zu kompensieren sucht. Wer keinen Verlust erlebt, muß nichts ersetzen und nimmt nicht zu!
Kosten der Therapie und Geld-zurück-Garantie
Die Kosten der gesamten Therapie belaufen sich auf 270,00 Euro. Die gesetzlichen Kassen erstatten im Rahmen der sogenannten Gesundheitskurse etwa 90 Euro. Hierfür muss der Klient lediglich eine von mir ausgestellte Teilnahmebestätigung bei der Kasse einreichen.
Sollte ein Klient nach dem Seminar wieder mit dem Rauchen beginnen, so kann er zwei Rückfallanalysen (je etwa 2 Stunden) in Anspruch nehmen, welche in der Kursgebühr enthalten sind.
Falls der Klient dann immer noch oder schon wieder raucht erstatte ich 90 Tage lang den Teil der Kosten den die Krankenkasse nicht übernommen hat. Anruf genügt!
PS:
Der Einfachheit halber unterscheide ich in diesem Schreiben nicht zwischen Raucherinnen und Rauchern, sondern benutze nur die männliche Form des Wortes.